Jetzt wird es aber esoterisch, meinte Kassandra, die Chefin des örtlichen Nahversorgers, als die Poesie ihr von den jüngst wahrgenommenen, fast unhörbaren Seufzern in der menschenleeren Bücherei berichtete.

Mit Esoterik habe ich nichts am Hut, stellte die Poesie klar. Ich bin überzeugt, hier geht es nicht um Geister und nicht um böse Energien. Auch wenn der Strolch, der uns seit Monaten ärgert, unsichtbar ist, so ist er doch eine Tatsache. Und wir werden ihm auf die Schliche kommen.

Kann ich euch irgendwie behilflich sein, fragte Kassandra, die ihre gute alte Bekannte, die Poesie, sehr schätzte und ihr Esoterik im Grunde ihres Herzens nicht wirklich zugetraut hatte.

Ich denke schon, grübelte die Poesie. Mit deiner Sehkraft und den detektivischen Fähigkeiten der Bibliothekarinnen werden wir dem Wüterich bald das Handwerk legen. Ich habe nämlich mittlerweile eine sehr genaue Vermutung, wer er sein könnte. Es wird eng für ihn werden. Komm mit.

Und damit gingen die Poesie und Kassandra auf einen Kaffee ins Hinterzimmer des Nahversorgers, um alles Weitere zu besprechen.

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