Das Jahr war turbulent genug, ruhen wir uns ein wenig aus, sagt die Poesie.

Wir trinken unseren Kaffee also im Fass des Diogenes. Diogenes ist nicht besonders redselig. Wir sind es auch nicht. Draußen regnet es ein wenig. Ein paar Schneeflocken mischen sich zwischen die Tropfen. Es prasselt angenehm leise auf das Holz des Fasses. Die Poesie streckt ihre Tasse aus dem Fass und lässt es hineinprasseln. Die Schneeflocken knistern, sobald sie im Kaffee landen. Bald schon geht die Tasse über. Wir bleiben reglos im Fass und schauen zu, wie das Wasser-Kaffee-Gemisch an der Tasse hinunterläuft und auf den Erdboden tropft. Irgendwann ist es nur noch Wasser.

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