Die Poesie hat ein großes Segel gespannt und sich in den Garten gesetzt.

Was wird das? Frage ich.

Ich warte auf Wind, sagt die Poesie, damit er mich verweht. Zu Margaret Mitchell, die feiert nämlich heute Geburtstag, da möchte ich nicht fehlen.

Die Poesie ist geduldig. Ausgerechnet heute ist es windstill. Nichts rührt sich.

Kannst du pusten? Fragt sie.

Ich bin nicht sicher, ob meine Puste reicht, versuche es aber. Und tatsächlich: das Segel der Poesie ist so dermaßen gut gespannt, dass ein Lufthauch von mir reicht, sie zu tragen. Sehr beruhigend ist das.

Es kann jetzt mit Margaret Mitchell gefeiert werden. Dabei kommt dann auch richtiger Wind auf. Und der trägt noch viel weiter, als man sich das vorher vorstellen kann.

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