Die dreihundertste Tasse Kaffee trinken wir heute im Funkhaus. Die Poesie dreht gerne an Knöpfchen und Hebelchen und funkt allerhand in die Welt hinaus.

Achtung, sagt sie ins Mikrofon, wir trinken heute die dreihundertste Tasse Kaffee, und das ist kein Grund, zu feiern, denn allzu große Feierei legt einen meist nur lahm. Das ist ein Grund, weiterzumachen. Weil es nicht um den Kaffee geht, sondern um das, was täglich dabei herauskommt. Bestenfalls auch heute wieder: Sätze. Satzbauten. Kleine Gebäude, auf die weiter aufgebaut werden kann.

Das Mikrofon war ausgeschaltet. Aber das macht nichts. Weil es nicht nur ums Funken geht. Sondern ums Sprechenkönnen. Und der Kaffee im Funkhaus jedenfalls hilft dabei sehr.

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