Plötzlich läuft ein Tapir über unseren Tisch. Trottet zur Tür und verschwindet im Flur. Ich habe keine Ahnung, woher er kam.

Wundere dich nicht, sagt die Poesie, meine Freundin Nora Gomringer ist heute spät in der Nacht vorbeigekommen. Ich habe ihr das Sofa zurecht gemacht, dort schläft sie noch. Das Tier gehört zu ihr.

Ich tapse ins Wohnzimmer und tatsächlich, da schläft jemand. Vom Tapir keine Spur.

Er ist ein Unpaarhufer, sagt die Poesie, er kann ruhig eine Weile bei uns bleiben, sofern er möchte. Frau Gomringer natürlich auch.

Wenn der Tag mit dem Wort PLÖTZLICH und einem Tapir beginnt, braucht man nichts mehr zu sagen. Der Rest ergibt sich von selbst.

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