Lange Vorträge sind nicht Sache der Poesie.

Powerpoint-Präsentationen kann ich nicht, sagt sie.

Wenn die Poesie sich präsentieren soll, schweigt sie meist, beißt vorzugsweise geräuschvoll in ein Debreziner, beginnt eine spontane, feurige, offenkundige Liebschaft mit Huckleberry Finn, reitet auf einer Maus in die Schaltzentrale des Parlaments und dreht heimlich alle Mikros auf, rauft sich die Haare, haut eine neue Kerbe in einen uralten Thron, wirft eine Handvoll Vorgaben in die Luft, wo die Schwalben sie im Flug mit ihren Schnäbeln fangen und setzt sich schließlich in die Bücherei, um herauszufinden, was noch alles möglich ist.

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