Mit Hammer und Meisel versucht die Poesie, ein Bergmassiv abzutragen. Es steht der Weitsicht im Weg.

Was glaubst du, wie hell es hier sein wird, ohne diesen riesigen, groben Klotz, sagt die Poesie.

Mit ihren winzigen Werkzeugen und allein in Handarbeit wird es natürlich ewig dauern. Ich habe Zweifel, dass es überhaupt klappt, hole mir aber ebenfalls Hammer und Meisel und helfe mit. Wir hämmern und hämmern. Winzige Felssplitter fallen dabei zu Boden. Das Bergmassiv ist jedenfalls jetzt schon nicht mehr, was es war. Und unser Gehämmer ist sicher weithin zu hören und vermutlich auch etwas nervig.

Nur nicht zaudern, sagt die Poesie, hämmert ein wenig lauter und kichert dabei.

Es ist tatsächlich schon heller.

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