Jemand hat der Poesie eine Karriereleiter geschenkt. Zur Probe haben wir sie aufgestellt, die Poesie sitzt auf der dritten Sprosse und schlürft Kaffee. Die vierte Sprosse wackelt, die fünfte ist angesägt. Im Beipackzettel steht, das gehöre bei einer Karriereleiter dazu.

Pah, sagt die Poesie und hüpft herunter. Ich habe alles in Reichweite, ich brauche keine Leiter. Und in den Kirschbaum klettere ich über die Äste hinauf.

Wir zersägen die Karriereleiter und schnitzen Bötchen daraus. Die schicken wir dann den Totzenbach runter. Wer weiß, wo sie hängen bleiben. Sie schwimmen jedenfalls gut.

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