Wir trinken unseren Kaffee in der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums. Die Poesie sitzt zwischen den unförmigen Brocken und sieht sehr verliebt aus. Sie streichelt die Brocken versonnen, bei genauerem Hinschauen erkenne ich, dass manche davon ganz sacht wieder glühen. Die Poesie glüht ebenfalls. Hebt ab. Und um uns ist kein Museum mehr, da sind keine Schaukästen und keine Mauern, da ist nur noch Erdatmosphäre. Kurz nur. Dann sitzen wir wieder zwischen seltsamen, graubraunen Gebilden und trinken Kaffee.

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