Wir sind bei W. H. Auden eingeladen. Er wohnt nicht weit von uns entfernt. Seinen Einladungen folgen wir immer gern, die Poesie fühlt sich pudelwohl bei ihm, nicht nur wegen der hervorragenden Drinks, die wir am Abend stets serviert bekommen. Während W. H. Auden auf seiner Schreibmaschine tippt, sitzt die Poesie still auf seiner Schulter und hat rote Wangen vor Eifer und Glück. Ich koche Kaffee. Später stellen wir uns alle auf den Balkon. Die Poesie sitzt zwischen uns auf dem Geländer. Schweigend halten wir unsere Tassen. So schauen wir mit W. H. Auden lange in den Wald hinein. Sein Haus steht genau an der richtigen Stelle dafür. Und an der richtgien Stelle für vieles mehr.

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