Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber, sagt die Poesie. Das ist heute meine Ansprache an den Tag.

Sie rührt mit einer Stange Rhabarber in ihrem Kaffee. Hin und wieder knabbert sie daran. Es stört sie nicht, dass Rhabarber ausschließlich sauer schmeckt. Er hat genau die richtige Säure, sagt die Poesie.

Sie wird heute mit dieser Rhabarberstange noch einen Kampf ausfechten, eine Tür aufbrechen, über einen reißenden Fluss rudern, ein Orchester dirigieren, einen Abfluss reinigen, jemanden kitzeln, ein Loch in eine Wand bohren, einen Teppich ausklopfen, zaubern, eine Dachrinne säubern, Motoröl prüfen, eine verwehte Unterhose vom Baum holen, Staub aufwirbeln, im Trüben stochern, einen geraden Strich ziehen, einen Raum vermessen und einen Liebesbrief schreiben.

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