Eine Flinte liegt im Korn. Die Poesie hat sie hineingeworfen. Was soll ich mit diesem hässlichen, lauten Ding, sagt sie. Und was macht überhaupt das Korn in unserer Küche? Wie kommen wir dazu?

Wir kehren alles zusammen, schaufeln es in die Scheibtruhe und parken diese draußen vor der Tür. Die Poesie stellt ein Schild auf: Zu verschenken.

Niemand nimmt etwas mit. So nehmen wir die Flinte, entladen sie und benutzen sie fortan als Teppichklopfer. Wir klopfen die Teppiche, bis nichts mehr darin ist, was nicht hineingehört. Das Korn fressen nach und nach die Mäuse und die Vögel. Die leere Scheibtruhe ernennen wir zum neuen Friedenssymbol.

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