Ich habe von einer Almhütte geträumt, sagt die Poesie. Weit abgelegen war sie, und nichts war zu hören als das Plätschern des Brunnens und die Glocken und das Meckern der Ziegen um mich.

Und dann? Frage ich.

Dann musste ich wieder hinunter ins Tal. Und jetzt sitze ich hier.

Zwei Strohhalme stecken noch im Haar der Poesie. Es riecht ein wenig nach Tier. Die Luft um uns ist trotzdem frisch und gut. Die Milch, die wir aus der zerbeulten Milchkanne in unseren Kaffee schütten, ist noch warm. Etwas Rahm schwimmt an der Oberfläche. Wir nehmen die Hauptsicherung heraus. Heute sagen wir mäh zur Elektriziät.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s