Eine Kaltfront ist vorhergesagt. Der Nordwind rüttelt schon an Bäumen und Sträuchern. Soll er doch rütteln, woran er will, sagt die Poesie. Sie hat ihre Sturmhaube aufgesetzt und trägt eine Windjacke. An mir jedenfalls rüttelt er nicht, sagt sie, und verspeist einen Stein. Und dann noch einen. Und noch einen. Dann rührt sie Zement in ihren Kaffee und trinkt aus. Bevor sie sich hinausschleppt, steckt sie noch ein Sturmfeuerzeug ein. Am Boden bleiben und leuchten, sagt die Poesie, oder was sonst?

Regen peitscht gegen die Fensterscheibe. Die Poesie steht im Garten. Wenn die Kaltfront vorübergezogen ist, werde ich einen Kran bestellen müssen, um sie wieder hereinzuheben. So schwer ist sie.

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