Eine Sanduhr steht vor uns auf dem Tisch. Wenn der ganze Sand durchgeronnen ist, sind unsere Eier fertig. Aber das interessiert uns heute nicht. Wenn der ganze Sand durchgeronnen ist, wird die Poesie die Sanduhr wieder umdrehen. Wieder und wieder. So lange, bis ein Sandkorn oben hängen bleibt. Ich werde dieses Sandkorn Unsinn taufen, sagt die Poesie. Das Eierwasser verdampft. Die Eier werden Steine. Wir werden sie später in den Bach werfen. Der Bach wird ein Fluss. Der Fluss eine Ader. Wir sitzen am Ufer und trinken Kaffee. Wir süßen unseren Kaffee mit dem Unsinn. Ein Huhn läuft durch den Garten. Wir haben nichts zu befürchten.

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