Seit Beginn des neuen Kindergartenjahres besucht mein Sohn nun den Auden-Kindergarten. Er kann jeden Tag ein neues Auden-Gedicht aufsagen, wenn er nach Hause kommt, und zwar vorwärts und rückwärts. Außerdem streichelt er jetzt Nacktschnecken, möchte sich die Haare lang wachsen lassen, auch draußen seine Hausschuhe tragen und dicker Opernsänger werden anstatt Bauer. Ich lasse ihm diese Freiheiten.

Ich frage mich, wie es wäre, wenn er den Weinheber-Kindergarten besuchen würde.

Ich will mir nicht ausmalen, wie es wäre, wenn ein Kindergarten nach mir benannt würde. Ich hoffe, das passiert nicht. Ich habe nichts gegen das Tragen von Verantwortung, aber eine Verantwortung in dieser Größenordnung wäre mir, ganz ehrlich, echt zu schwer.

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